Corona und Schicksalsschläge

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Folgendes Kommentar stand am Ende eines Zeitungsartikels, auf den ich heute näher eingehen möchte.

Leser: „Also für Asthma und Nierenleiden kann man den Patienten aber bestimmt nicht verantwortlich machen!“

 

Oh doch, dass kann man. Und ich gehe jetzt noch einen Schritt weiter und behaupte, man sollte auch das gesamte Gesundheitssystem endlich einmal hinterfragen, in dem Pfleger, Schwestern und Ärzte selbst, zu den größten Verlierern zählen. Sie kämpfen aktuell gerade bis zur Erschöpfung um jedes Leben und in vielen Teilen der Welt kollabiert dieses System gerade. Niemand ist davon ausgenommen. Es wird Zeit, dass unser Gesundheitssystem endlich das wird, als was wir es bezeichnen!

 

Aber kommen wir zu dem aktuellen Fall, der mich dazu bewogen hat, zu diesem Thema zu schreiben!

 

Eine Frau aus Michigan muss gleich zwei schwere „Schicksalsschläge“ verkraften! Ihr Mann und ihr Sohn, beide starben an der Sars-CoV-2 Infektion! Diese Geschichte berührt mich sehr. Aber, es ist nur eine tragische Geschichte von vielen. Ich seh mir das Foto an und was nicht zu übersehen ist, beide Männer sind stark übergewichtig. Es sind nicht 10 oder 20 kg zu viel, vermutlich sind es 100 kg. Ein zwei-wöchiges Koma, dass steht kaum ein - vormals - gesunder Körper durch. Wie soll ein stark mangelernährter Körper, an dem jahrelang Raubbau betrieben wurde - dem alle wichtigen Vitalstoffe fehlen - mit 200 kg und mehr, diese Leistung erbringen? Gar nicht, er kann es nicht! Der Mann wird doch von seinem eigenen Gewicht erdrückt.

 

Dieser Virus mischt ordentlich auf und er ist sehr gefährlich. Aber viele Fehler liegen nicht im "Hier und Jetzt". Was hätte diese Familie getan, wenn man ihr vor Jahren verständlich erklärt hätte: "Wenn sie nicht abnehmen, werden sie sterben. Nicht sofort und auch nicht morgen! Teure Medikamente halten sie weiterhin irgendwie am Leben, aber passieren darf da nichts!" Was hätte diese Familie getan, wenn sie ein „Abnehm-Rezept“ vom Arzt bekommen hätte? Wenn "Eigenverantwortung übernehmen" auf dem Rezept gestanden wäre? Hätte es was verändert, hätte der Mann seine Niere erhalten können. Ich denke JA.

Und jetzt ist es passiert, jetzt ist die Pandemie da! Und viele Menschen kann nicht mal mehr ein Medikament oder eine Maschine retten. Ärzte warnen seit Jahren, dass da was kommen kann und kommen wird. Die Bevölkerungsdichte nimmt rekordverdächtig immer weiter zu. Auch Tiere habe immer weniger Lebensraum und leben dicht nebeneinander und werden krank.

 

Das Gesundheitssystem ist einfach ausgedrückt schlecht und verdient diesen Namen nicht, weil es eine Krankenbetreuung ist. Und dabei bräuchte es vermutlich nicht mal so viel, um es auf ordenliche Beine zu stellen. Die Menschen, die täglich für uns ihr Bestes geben, haben es auch verdient, bessere Bedingungen zu bekommen. Einen eigenverantwortlichen Menschen zu betreuen und nicht für jeden Verantwortung tragen zu müssen.

Wir werden heute 80 Jahre alt und älter. Gerade in der Akutmedizin ist die moderne Medizin mit ihren Medikamenten unschlagbar. Wenn es dringend ein Kortison braucht oder Morphium oder Schmerztabletten oder wie gerade eben Lungenmaschinen, dann hängt unser Leben davon ab. Dann darf die moderne Medizin auch alles geben, um uns am Leben zu halten! Aber danach muss mit diesen Maßnahmen wieder sehr vorsichtig umgegangen werden. Um wieviel besser könnte das Gesundheitssystem sein, wenn es Hand in Hand mit einem eigenverantwortlich, gesundheitsgebildeten Menschen geht.

 

Ist dem Menschen überhaupt bewusst, welch tiefer Zusammenhang zwischen Essen, Bewegung, Stress und Gesundheit besteht?

Diabetiker, Asthmatiker, Autoimmunkranke, Adipöse oder sonstige Risikogruppe können oft keine Verbindung zu ihrem täglichen (Ess)gewohnheiten und ihrem Leiden herstellen! Wie auch? Wann wurde ein kollektives Bewusstsein für Gesundheit geschaffen, wann wurde uns das gelehrt? Leider gar nicht! Wir vertrauen Ärzten, doch die haben keine Zeit. Und wie kann ein Arzt in 5 Minuten feststellen, an was es tatsächlich liegen könnte?

Blutbefunde sind ziemlich wertlos, wenn es um beginnende Wehwechen geht, da sind es nur Befindlichkeitsstörungen, die wir bemerken, die werden vom Bluttest nicht erkannt. Wenn die Blutbefunde schlechte Werte anzeigen, dann ist ein krankmachendes Geschehnis schon länger in Gang. Ihr Körper ist ein Regulationssystem und ist ständig damit beschäftigt unsere Fehler auszugleichen. Darum sieht man sehr lange nichts im Blut. Wenn der Wert einen bestimmten Bereich überschritten hat, ab den Zeitpunkt ist man dann offiziell krank und wenn man Pech hat, wird man, ohne zusätzliche Aufklärung, was den möglich wäre, hinter den Medikamentenkarren gespannt! 

 

Und was war davor, bevor der Wert eine Krankheit anzeigt? Gesund zack Krank? Der Arzt hat aber im Blutbefund nichts auffälliges stehen und somit sind sie für ihn gesund. Der Arzt tut was er kann, wie soll er sie auch therapieren? Aber sind wir trotz horrender Gesundheit-Kosten wirklich gesünder? Essen zum Beispiel kann uns nähren und Kraft geben oder eben krank machen, aber sagt uns das ein müder Arzt, in dessen Praxis Menschen im Minutentakt aus und ein gehen. Er kann diese Leistung doch gar nicht bringen.

      

Einen Schritt voraus sein

Glaubt wirklich irgendwer ernsthaft man kann einem Virus einen Schritt voraus sein? Viren, Bakterien und Pilze leben auf dieser Erde, seit es die Erde gibt. Und diese Lebewesen und Bio-Partikel haben Menschenleben erst möglich gemacht und wir glauben mit unserer Arroganz zur Natur, wir können einen Virus ausbremsen, mit Masken und Co.!?

Bitte nicht falsch verstehen. Ich finde alle gesetzten Maßnahmen absolut gerechtfertigt und notwendig, weil wir nichts besseres in der Hand haben! Man kann auch nicht von einem Tag auf den anderen ein neues Gesundheitsbewusstsein schaffen.

Aber man könnte endlich damit beginnen. Ansätze dazu kommen in homöopatischen Dosen. Ich befürchte, dass wird nicht ausreichen.

 

Es stimmt! Nicht jeder wird überleben

Und nicht jeder wird in der nötigen Zeit seinen Körper in Topform oder sein Immunsystem auf Vordermann bringen können oder seine schwere Krankheit überwunden haben. Vor allem sehr alte Menschen in Pflegeheime können das nicht mehr erbringen. Aber ansonsten, muss das ebenfalls der "neue Anspruch" werden und eine Priorität in der Berichterstattung bekommen, wie Masken und Abstand halten.

 

Ich bin zutiefst davon überzeugt, nur wenn es uns gelingt mit und nicht gegen die Natur zu leben, werden wir weiter auf diesem Planeten einen Platz haben. Aber damit muss jetzt endlich begonnen werden!

 

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Nachdem ich alles selbst Schreibe, bitte mit mir und meiner Rechtschreibung nachsichtig sein!