Ackerhellerkraut

Auch wenn das Ackerhellerkraut als Heilpflanze kaum bekannt ist, so hat es doch vielfältige Heilwirkungen. Es wirkt gegen Entzündungen, sowohl äusserlich als auch innerlich und hilft auch bei mehreren Frauenbeschwerden.

Heilwirkung:
antibakteriell
entzündungshemmend
harntreibend
schleimlösend
schweisstreibend
tonisierend

 

Hilft bei

Fieber
Bronchitis
Rheuma
Leberschwäche
Nierenentzündung
Scheidenentzündung
Menstruationsbeschwerden
Endometriose
Augenkrankheiten
Hautentzündungen

Furunkel
Karbunkel


Volkstümliche Namen:
Acker-Täschelkraut, Hellerkraut, Acker-Pfennigkraut, Ackertäschel

Inhaltsstoffe: Öl, Senföl, Vitamine, Magnesium

Anwendung
Das Ackerhellerkraut kann man als Tee oder Tinktur verwenden.
Man kann es als Bestandteil von Grippetees einsetzen und auch bei verschiedenen inneren Entzündungen, z.B. Nierenentzündung.

Frauenheilkunde
Frauen hilft das Ackerhellerkraut bei Menstruationsschmerzen, Entzündungen der Gebärmutter und Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut.
Als Sitzbad angewandt hilft das Ackerhellerkraut gegen Scheidenentzündungen.

Hautheilung
Äusserlich angewendet hilft Ackerhellerkraut gegen Hautentzündungen, Furunkel und Karbunkel. Dazu kann man die Haut mit einem Ackerhellerkraut-Tee waschen, baden oder Umschläge auflegen.

Wildgemüse
Die jungen Blätter der Rosette kann man als Wildsalat oder Wildgemüse in Suppen verwenden.
Da das Ackerhellerkraut recht bitter ist, sollte man es nur als Teil einer Mahlzeit verwenden und mit anderen Blättern mischen.

Achtung!
Nicht in unmässig grossen Mengen verwenden, denn das Ackerhellerkraut kann in manchen Fällen die Anzahl der weissen Blutkörperchen senken, als Folge der entzündungshemmenden Wirkung.