Der Körper ist ein Regulationssystem

Stand: 27. 03. 2020


Der Körper ist ein Regulationssystem, der immer bestrebt ist einen Mangel oder einen Fülle auszugleichen. Das Fachausdruck dafür ist Homöostase.

 

Bei Übersäuerung wird folgender Prozess in Gang gesetzt. Sinkt der pH-Wert des Blutes unter eine bestimmte Grenze, dann wird Kalzium aus den Knochen gelöst, um den Blut-pH-Wert wieder auszugleichen. Kalzium ist zur Regulation des Säure-Basen-Haushalts unerlässlich. Dadurch wird verhindert, das Blut zu sauer wird. Dieser Prozess ist lebenswichtig, denn der pH-Wert des Blutes beeinflusst unter anderem die Atemfrequenz und den Sauerstofftransport mithilfe der Blutkörperchen.

 

Sinkt der ph-Wert auf ein lebensgefährliches Limit, beginnt sich der Körper mit Hilfe von Bakterien und Pilzen zu zersetzen. Darum ist eine Anfälligkeit für Pilzbefall, bakterielle Erkrankungen oder virale Infekte immer auch ein Anzeichen für Übersäuerung. Auch die Körpertemperatur spielt dabei eine wichtige Rolle. Enzyme arbeiten nur unter bestimmen Voraussetzungen optimal. Enzyme brauchen 37 Grad, um gut arbeiten zu können, dh haben wir einen Energie-Mangel, haben wir auch automatisch einen Enzymmangel.

 

 

Wir brauchen Wärme zum Leben

 

Bei einem chronisch geschwächten Körper, ist auch die Körpertemperatur gesenkt. Dadurch kann der Körper seine Temperatur bei einem Angriff von äußeren pathogene Faktoren wie Viren nicht mehr ausreichend erhöhen. Fieber ist aber oft notwendig um Viren abzutöten. Oft benötigt der Körper dazu mehrere Tage einen Angriff abzuwehren, das schafft nur ein starker Körper, der auch hohe Temperaturen einen zeitlang aushalten kann.