Virusinfektion

Ist Wasser als Tipp zu lapidar?

Stand: 17. 03. 2020


Aus aktuellem Anlass habe ich mich dazu entschlossen, einen kurzen Beitrag rund um den Coronavirus zu schreiben, weil ich ein paar wichtige Informationen bei der täglichen Berichterstattung vermisse. Zu Hause bleiben und soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren sind sicherlich notwendig Schritte, aber nicht die einzigen Möglichkeiten, die wir haben, um gesund zu bleiben. Es gibt einige Maßnahmen, die jeder von uns zusätzlich sehr einfach umsetzen kann und die ebenfalls zu einem milden Verlauf bei Erkrankung führen können.

  • Unterschätzt nicht die Wirkung von Wasser! Trinkt soviel es geht! Die Lunge braucht Wasser! Und zwar wirklich reines, frisches und belebtes Wasser! Gerade ältere Menschen sind chronisch dehydriert! Alte Menschen trinken sehr wenig, zu wenig und oft noch das Falsche. Aber die Zelle braucht Wasser, das Blut braucht Wasser, die Nieren brauchen Wasser und die Lungen brauchen Wasser. Die Lunge ist das Organ, das bei einer Infektion am stärksten betroffen ist. Eine Entzündung ist der größtmögliche Versuch des Körpers ein Problem abzuwehren. Wasser und die ausreichende Versorung damit sind lebenswichtig. (Siehe Abb. San Jiao)
  • Nichts kann Wasser ersetzen! Kein einziges Medikament befeuchtet unsere Lungen oder unsere Nieren! Wenn wir Durst haben und ein Medikament einnehmen, wird der Durst gelöscht? Wenn wir durch die Wüste wandern, kann uns ein Medikament vor Überhitzung retten? Alte Menschen oder Menschen, die kaum Flüssigkeit zu sich nehmen, sind lange Zeit zu trocken und irgendwann kommt die Hitze (Entzündung)! Wir sind heute zu oft rein wissenschaftlich unterwegs, dass simple Lösungen wie Wasser bei vielen Beschwerden nicht mehr angedacht werden. Wasser als Tipp, ist möglicherweise zu lapidar.
  • Anzeichen für chronischen Wassermangel sind unter anderem: trockener Mund, trockener Husten, Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen, Sodbrennen, Gastritis, Hoher Blutdruck, Verstopfung uvm.
  • Wasser durch Säfte und Milch zu ersetzen, ist generell keine gute Idee! Zuviel Orangensaft erhöht die Histaminproduktion und kann bei Kindern und Erwachsenen Asthma hervorrufen! Milch und Milchprodukte verschleimen den Körper zusätzlich. Risikopatienten sollten zumindest momentan diese Nahrungsmittel reduzieren, um die angeschlagene Lunge nicht zusätzlich zu schwächen!

Sind die Schleimhäute gesund, ist die Lunge gesund!

  • Die Lunge ist mit Schleimhaut überzogen, daher ist alles indiziert was Schleimhäute aufbaut und schützt, wie Vitamin A, Vitamin B8 (Biotin), Zink, Vitamin C, Omega-3, Glutamin, Probiotika
  • Das Immunsystem stärken, ist eine weitere notwendige Maßnahme. Probiotika, Glutamin, Zink, Vitamin D, sowie fermentierte Nahrung sind hier ergänzend anzuraten. Und auch hier gilt wieder, sind die Schleimhäute gesund, ist auch das Immunsystem intakt.
  • Viel Gemüse essen. Lebensmittel mit Lungenbezug: Rettich, Karotten, Ingwer, weitere folgen.
  • Kräuter: besonders hervorzuheben Thymian, Irish Moos, Rotklee
  • Vitalpilze (Prokopp erhältlich)
    Raupenpilz: hilft abgestorbenes Gewebe abzubauen
    Reishi
  • Gegen Entzündungen hilft MSM, Weihrauch, Kurkuma, Omega-3

Abb. San Jiao. In der TCM hat der Dreifach Erwärmer (San Jiao) die Funktion, unseren Körper ausreichend zu befeuchten! Der „klare Anteil“ wird über die Nieren und eine „gesunde Mitte“ nach oben zur Lunge transportiert! Im Westen ist diese Funktion durch den Stoffwechsel erklärt. Die Lunge funktioniert wie eine Dusche und befeuchtet den Körper! Zellen und Schleimhäute brauchen ausreichend Wasser, um aktiv zu bleiben. Wasser ist absolut lebenswichtig.

Wasser (Kühlung) regiert über Feuer (Entzündung)


Körperbehandlung möglich

Trockenschröpfen bei Lungenentzündung indiziert.

Diese Blasen-Punkte auch bei Asthma und Migräne möglich

Besondere Aufmerksamkeit braucht jetzt vor allem auch
unser Herz-Kreislauf System

Auch wenn Bewegung momentan für viele nur auf kleinstem Raum möglich ist, sollte trotzdem jeden Tag darauf geachtet werden, dass man ein paar Übungen macht oder eine halbe bis ganze Stunde - im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten - im Freien unterwegs ist. Unterstützend können auch blutbewegende Kräuter in einem Tee sein.