Cholesterin bringt jeder Zelle Stabilität



Cholesterin ist ein Stoff, der völlig zu Unrecht in Verruf geraten ist. Nicht nur als Ausgangsstoff unserer Steroidhormone (Sexualhormone) ist er für unseren Körper unverzichtbar, ebenso dringend wird Cholesterin zum Aufbau von Zellmembranen und Nervenschutzhüllen und bei der Energiegewinnung jeder Zelle gebraucht. Cholesterin ist Vorstufe von Gallensäuren, sowie Vitamin D aber auch Q10. Da Cholesterin wasserunlöslich ist, muss es in unseren Blutgefäßen an sogenannte Lipoproteine gebunden, von der Leber zu den Geweben und zurück transportiert werden.


Die meisten Menschen kennen das „gute“ HDL und das „schlechte“ LDL als die zwei verschiedenen Arten von Cholesterin. In Wirklichkeit sind beides Lipoproteine, die Cholesterin durch den Körper transportieren. Beide sind für die Gesundheit wichtig. LDL hat den Ruf schlecht zu sein, weil es oxidieren und die Herzkranzarterien schädigen kann, hingegen das „gute“ HDL hindert das LDL an der Oxidation. Je höher die HDL-Werte sind, umso besser. Studien belegen weiterhin, dass Menschen mit niedrigem „Gesamt-Cholesterin“ häufiger Herzinfarkte haben, als Menschen mit hohen Werten. Wenn das so ist, dann sollte man sich wahrscheinlich nicht so sehr mit der Höhe des Cholesterinspiegels befassen, sondern damit, ob das cholesterin oxidiert oder nicht.

Weiters bringt das LDL Cholesterin ins Gehirn. Werden Statine verabreicht, kann es zu Gehirnschädigungen und Gedächtnisverlust kommen. Das ist nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass der größte Teil des Gehirns aus Cholesterin besteht, und das bestimmte Gehirnzellen auch Cholesterin herstellen.


Studien zeigten, dass Menschen, die einen niedrigen Cholesterinspiegel haben, früher sterben als solche mit "höheren" Werten. Sehr hohe Werte sind natürlich immer zu behandeln, weil es auch auf ein extremes Hormonungleichgewicht hindeuten kann, dass mit den richtigen Maßnahmen behandelt gehört.


Zum größten Teil kontrolliert die Schilddrüse unseren Cholesterinstoffwechsel. Der Cholesterinspiegel wurde vor gar nicht langer Zeit sogar noch als „Schilddrüsentest des armen Mannes“ bezeichnet. So wird meist auch nicht darüber nachgedacht, warum Cholesterin angestiegen ist. Vielleicht durch eine Unterfunktion der Schilddrüse. Cholesterine dienen als Puffer, wenn die Hormonorgane schlapp machen oder entfernt werden.
Einseitige Ernährung, mangelnde Bewegung, Stress, Schwangerschaft oder chronische Erkrankungen können zu Hormonmangel führen. Als Folge nimmt der Körper mehr Cholesterin über die Nahrung auf, um daraus die fehlenden Hormone zu bilden. Dies äußert sich im Blutbild in erhöhten Cholesterinwerten.

 

Zucker reduzieren, wenn der Wert nicht in Ordnung ist

Statine (Cholesterinsenker) sollten - wenn irgendwie möglich vermieden werden, sondern es sollte eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung angestrebt werden. Zucker und Kohlenhydrate sind die stärksten Cholesterin-Heber. Bei zu viel Kohlenhydrate werden die Fette in Triglyceride umgewandelt. Insulin reizt ein Enzym, darum steigt Cholesterin an.

 

Cholesterin unterliegt einen Biorhythmus

Beispiel: Jänner 240, Sommer 190, Dezember 240.

Das heißt, oft kommt es nur auf den Zeitpunkt der Messung an, ob wir "krank" sind oder gesund. Der Biorhythmus von Vitamin D verhält sich umgekehrt.


Wichtige zusätzliche Maßnahmen

  • Ausreichende Versorgung mit Omega-3 Fette senkt Cholesterin!
  • Leinsamenöl
  • Vitamin D
  • Q10 werden aus Cholesterin produziert. Q10 wird drastisch abgesenkt durch Cholesterin Senker
  • Vitamin E schützt das Gehirn vor Oxidation.

Ein Zusammenhang lässt sich aus dem Ganzen ableiten, dass Cholesterin alle fettlöslichen Vitamine senkt, daher auch noch die Zugabe von Vitamin A bei Verabreichung von Statinen

 

Quelle: Die Hormonrevolution, Platt; Hormone natürlich regulieren, Heepen; Natürliche Hormontherapie

 

Damit wir nicht
oxidieren, stellt uns
die Natur ein breites Spektrum an Antioxidantien zur Verfügung.

Kurkuma, Kräuter wie z.b. Weißdorn, Beeren, Gemüse, Pilze, Chaga Pilz, Omega-3, Astragalus, Guarana (bei einer stressbedingten Cholesterinerhöhung) u.v.m

Googeln Sie einfach selbst und nehmen Sie die Lebensmittel in Ihre Ernährung auf, die Sie leicht beziehen können und die Ihnen schmecken.